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Georgische Winzer suchen neue Märkte

Freitag, 12. März 2010

wein_nach_europaEinen Platz unter der Sonne suchen auch die georgischen Winzer. Der einzige Ausweg sind die Märkte Europas und der USA. Wie erfolgreich das Land den Weinexport durchführt, untersuchte Marika Dschologua.

Die georgischen Winzer und Alkoholproduzenten mussten sehr hohe Verluste bezüglich des russischen Embargos hinnehmen. Dabei verlor Georgien 80% des Exportmarktes. Wir erinnern, dass 2006 der Einfuhr und Vertrieb georgische Produkte in Russland verboten wurden.

„Die ersten Jahre war es wirklich schwer einen Ersatz-Markt in der Größe zu finden. Jedoch heute haben wir die Möglichkeit auf den Europäischen Märkten und in den USA unsere Produkte zu vertreiben. Dazu arbeiten wir mit den früheren Abnehmern – Ukraine, Weißrussland, Kasachstan zusammen“, – teilte die Vertreterin des Ministeriums der wirtschaftlichen Entwicklung Georgiens Marina Matscharischwili.

Doch einige Weinproduzenten sind da anderer Meinung. Ihren Worten nach, unter den Bedingungen solch harten Konkurrenz, ist es sehr kompliziert einen Platz unter der Sonne zu erobern.

„Wir verfügen nicht über erforderlichen Kenntnisse für die Vermarktungspolitik“ – sagt der Winzer Bacho Hezuriani.

Aber es gibt auch erfreuliche Fakten. Laut der Meinungen der Winzer, existieren  in Georgien  Terroir  für die Produktion der Weine des hohen Niveaus. Es sind die Böden die es möglich machen qualitative Weintrauben zu züchten. Man muss nur die richtige Vermarktungspolitik entwickeln.

„Hätte der sowjetische Konsument solch eine große Auswahl gehabt wie heutzutage, dann wäre der georgische Wein nicht so beliebt“ – sagt Bacho Chezuriani.

Die Meinungen über die Exportländer für die georgischen Weinprodukte gehen weit auseinander. Aber das die Georgier mehr eigene Weine bevorzugen, da sind sich die Winzer einig. Da eine Flasche des guten Getränks im Durchschnitt bei 15 Euro liegt, kann sich bei weitem nicht Jeder leisten.