Phiala Weinjournal hat Geburtstag!!!

13. August 2010

toertchen_1jahrGamarjoba, liebe Leser!

Genau ein Jahr ist es her, als wir in unserem Weinjournal das erste Thema verfasst haben. Die Idee hinter dem Ganzen ist, das Land Georgien dem Europäer näher zu bringen. Somit informieren wir Sie über die Weinwirtschaft in Georgien, über neue georgische Weine und Spezialitäten.

Wir hoffen, dass Sie viel Interessantes für Sie gefunden haben und dass wir Sie weiterhin als treuen Leser behalten dürfen.

Aus diesem Grund bedanken wir uns mit einem 5,- Euro Gutschein bei Ihnen! Einfach bei Ihrer nächsten Bestellung den Gutscheincode PHWNJO13 im Shop>> eingeben. Der Gutschein ist bis zum 31.08.2010 gültig.

Viel Erfolg!

Heil- und Mineralwasser bei Phiala.de

07. August 2010

borjomiGamarjoba, liebe Leser!

Endlich haben wir die beliebtesten Heil- und Mineralwässer Georgiens im Sortiment. Die beiden Marken Borjomi und Nabeghlavi gehören wohl zu den bekanntesten Wässern weit über die Grenzen Georgiens.

Eigenschaften von Borjomi:

Borjomi  in seiner Zusammensetzung und den therapeutischen Eigenschaften, steht  den berühmten Heilwässern der Quelle Vichy-Grande-Grille in Frankreich und der Schlesischen Quelle in Deutschland nichts nach. Nicht zufällig schon vor hundert Jahren nannte man in Europa den Kurort in der Borjomi-Schlucht  als “russische Vichy». Hier zum Produkt >>

nabeghlaviEigenschaften von Nabeghlavi:

Nabeghlavi ist sehr hoch mineralisiert. Mit 6010 Milligramm pro Liter fast sechs Mal stärker als ein Mineralwasser aus dem Alpenraum. Der hohe Anteil an Mineralstoffen verleiht dem Wasser die aussergewöhnlich hohe Qualität und ist sehr belebend für den menschlichen Körper. Daher ist Nabeghlavi Heilwasser äußerst wohltuend für die Gesundheit. Hier zum Produkt>>

Europäischer Markenschutz für georgische Weine

02. August 2010

wein_nach_europaAm 29.07.2010 unterzeichneten die EU-Länder und Georgien ein Abkommen über das Patentieren der 18 geographischen Herkünfte der georgischen Wein auf den EU-Märkten. Dies teilte des Außenministerium Georgiens mit.

Im Bezug auf das Abkommen werden bekannte Weine wie “Khvanchkara”, “Tsinandali”, “Akhasheni”, “Kindzmarauli” und andere Weine auf den EU-Märkten vor Fälschungen geschützt. Alle 27 EU-Länder verpflichten sich im Falle einer Fälschung den Vertrieb zu unterbinden.

Die georgischen Winzer sind über die Neuerung froh. Nach ihren Angaben, wird auf dem europäischen Markt oft der gefälschte, georgische Wein verkauft, die in den anderen Ländern erzeugt werden, was dem Image der echten, georgischen Produkte schadet.  Jetzt, so die Winzer, werden die Fälschungen minimiert und das Prestige der georgischen Weine wird wachsen

Dabei sollte bemerkt werden, dass die georgischen Winzer sich immer mehr auf den Westlichen Markt orientiert, nachdem 2006 Russland ein Embargo auf die georgischen Weine einführte.

Eröffnung des internationalen Weinkongresses in Georgien

23. Juni 2010

weinkongressAb dem 20. Juni eröffnete in Tiflis eine der großzügigsten Veranstaltungen in der Weinwelt – der 33. Kongress Wein und Rebe. An der Eröffnung nahm der georgische Präsident Michael Saakaschwili teil.

Die Eröffnungszeremonie des Weinkongresses fand im Theater “Rustaveli” statt. Im Rahmen des Kongresses ist eine technische Tour durch Kakheti geplant, wo die Delegierten die Kellereibetriebe anschauen werden. Zwecks des Kennenlernens der georgischen Kultur, sind  für die Gäste verschiedene Veranstaltungen geplant.

Vor der Eröffnung teilte der georgische Minister für Landwirtschaft mit, dass so eine Veranstaltung zum ersten Mal in der Geschichte des unabhängigen Georgiens stattfindet.

“Es ist eine weitere Anerkennung für Georgien als Weinbauland. Der einzigartige Charakter des georgischen Weines hat die Aufmerksamkeit der ganzen Welt herangezogen. Infolge wird eine größere Anzahl der Touristen, allgemeine Entwicklung des Tourismus und die Steigerung des Bekanntheitsgrades der georgischen Weine in der Welt erwartet», – bemerkte der Minister.

Am 25. Juni findet dann die offizielle  Abschlusszeremonie des Weinkongresses statt.

Bemerkenswert ist, dass Georgien zum zweiten Mal den  internationalen Weinkongress als Gastgeber empfängt. Der erste Empfang fand im Jahre 1962 statt. Damals nahmen an der Veranstaltung 32 Länderdelegationen teil.

Zu Tisch in Georgien auf ARTE

03. Juni 2010

arte.tvSamstag, 12. Juni 2010 um 17.45 Uhr

Wiederholungen:
13.06.2010 um 14:55
19.06.2010 um 14:00
Zu Tisch in …
(Deutschland, 2008, 26mn)
ZDF
Regie: Eberhard Rühle

Wie eine undurchdringliche Barriere ragen die schneebedeckten Dreitausender des Kaukasus steil aus der Ebene. Sie schützen das Alazani-Tal im Südosten Georgiens vor den rauen Nordostwinden aus Sibirien. Seit über 3.000 Jahren wird in der fruchtbaren Region Wein angebaut. Die langgezogene und durch den Gebirgsriegel im Norden geschützte Talebene in der Provinz Kachetien gilt als eine der ältesten Weinregionen der Welt. “Zu Tisch in …” ist heute Gast bei Familie Chuzischwili, die seit der Unabhängigkeit Georgiens wieder Wein in eigener Regie produziert.

Jimscher Chuzischwili und sein Sohn Avto schlendern gemächlich durch ihre Weinfelder und prüfen den Reifegrad der Trauben. Am nächsten Morgen soll die Ernte beginnen. Für beide ist die Weinlese die wichtigste Zeit im Jahr. Ein Großteil ihres Familieneinkommens hängt davon ab. “Zu Tisch in …” dokumentiert die Zeit vor und während der Weinlese.
Alle helfen mit, die Speisen für den Ernteeinsatz und das Erntefest danach vorzubereiten. Jimschers Frau Eteri backt Brot, während Avtos Frau Manana und ihre Mutter Cinkali zubereiten, die typischen mit Fleisch gefüllten Teigtaschen Georgiens. Gleichzeitig überwacht Jimscher die Reinigung des unterirdischen Weintanks. Ein Nachbarjunge schlüpft in die tönerne Amphore und bürstet die Ablagerungen des letzten Jahrgangs von den Wänden.
Avto und Jimscher leben im Dorf Gavazi im Alazani-Tal. Die Gegend im Süden des Hohen Kaukasus war eine der reichsten Regionen der Sowjetunion. Doch seit dem Beginn der Blockadepolitik Russlands ist der Weinexport stark eingebrochen. Viele Weinberge liegen inzwischen brach. Um in der Krise zu überleben, haben Jimscher und sein Sohn versucht, neue Einkommensquellen zu erschließen. Sie mussten unabhängiger werden von der Weinproduktion. Jimscher hat dabei geholfen, so dass er schon zu Sowjetzeiten selbstständig war, ein “Kapitalist”, wie er schmunzelnd sagt.
Für die großen Kolchosen hat er Schreinerarbeiten ausgeführt und nach und nach auch seinem Sohn das Tischlerhandwerk beigebracht. Inzwischen bauen die beiden Fenster, Türen und Möbel für die Dorfbewohner. Neben dem Wein ist die Tischlerei heute die Haupteinnahmequelle der Familie. Außerdem hat sich Avto das Imkern beigebracht, denn auch Honig ist ein gutes Zubrot. Seine Frau Manana arbeitet als Lehrerin in der Dorfschule.
Der Film beobachtet mit Sympathie, wie Familie Chuzischwili es schafft, die Krise zu meistern und trotz aller Widrigkeiten, die das Land Georgien in seiner Entwicklung hemmen, glücklich zu sein. Am Ende helfen alle zusammen bei der Ernte – die Familie, die Verwandten, die Nachbarn. Und trotz sengender Hitze haben die Chuzischwilis und ihre Freunde Spaß bei der Weinlese.

“Zu Tisch in …” reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart.

Quelle: arte.tv

Russland: Mineralwasser Borzhomi und georgischer Wein können auf die Ladentische zurückkehren

10. Mai 2010

borjomi_weinDer Stellvertreter Chef von Minpromtorg Wladimir Salamatow erklärte, dass das Moratorium auf Verkauf einiger Waren auf der Hoheitsgebiet Russlands sich ab dem 1. Juli dieses Jahres ändern wird. Kaum werden die Normen des Zollgemeinschaft in Kraft treten, wird Rospotrebnadsor das Recht verlieren, die Situation zu kontrollieren. Die Ausnahme werden die Waren bilden, die eine Bedrohung für die Bevölkerung darstellen, dabei soll die Bedrohung vom wissenschaftlichen Standpunkt bewiesen sein.

Damit Georgien keinen Wein nach Russlands liefern kann, ist die Absage vom Erwerb der georgischen Weine seitens Weißrusslands und Kasachstans notwendig. Jedoch wird in Weißrussland und Kasachstan der georgische Wein frei verkauft.

Nichtsdestoweniger kann Russland die Einfuhr der politisch unerwünschten georgischen Weine über das Meer verbieten, wenn die Zollabfertigung der Produktionen jedoch in Weißrussland erfolgen wird, kann nichts den georgischen Weinen im Wege stehen, nach Russland zu gelangen.

Man bespricht noch keine mögliche Eröffnung bzw. Freigabe des russischen Marktes in Georgien. So hat der Vizepräsident des Herstellers Botzhomi (Borjomi) Lewon Bagdawadse erklärt, die Gesellschaft konzentriere sich zurzeit auf die Entwicklung anderer Schlüsselmärkte. Das Mineralwasser wird nach Weißrussland und Kasachstan geliefert, und in der Gesellschaft denkt man noch an keine Erneuerung der Lieferungen der Produktion nach Russland über Weißrussland oder Kasachstan.

Quelle: Marktforschung Russland

Georgien: Amphoren, alte Rebsorten, neue Leute, neue Weine

28. April 2010

Saperavi, Rkatsiteli und Mtsvane. Eigene Rebsorten, den Kaukasus, Amphoren-Weine und tausendjährige Tradition: Georgien hat eigentlich alles, was zu einem eigenständigen Profil im Reigen der Weinbau-Regionen gehört. Hier gibt es wirklich etwas zu entdecken – erfreulicherweise nicht die allgegenwärtigen Chardonnay, Cabernet und Merlot, wie sie weltweit angebaut werden. Die Georgier können zwischen 500 autochthonen Rebsorten wählen. Ein großer Teil der Weine wird mittlerweile mit moderner Technik produziert und entspricht internationalen Standards.

Eine neue Region, neue Rebsorten, neue Weinstile, neue Leute. Das sollte die Wein-Fans elektrisieren. Trotzdem sind georgische Weine bei uns so gut wie unbekannt. Im kleinen Georgien-Spezialisten-Kreis wird über den Amphoren-Ausbau gestritten, wird von der Wiege des Weinbaus geraunt und werden die Erlebnisse mit den Trinkhörnern zum besten gegeben . Ob das der richtige Weg ist? Auch die offizielle Website des georgischen Landwirtschaftsministeriums ist eher etwas für Insider. Die dargestellte Tradition dürfte kaum Lust aufs Kennenlernen und Probieren machen. Wenn dann ein deutscher Wein-Journalist auf der Prowein ein georgisches Mützchen aufsetzt, ist das ungefähr so, als würde ein Japaner in Lederhose auf der Messe in Tokio das neueste Modell von Mercedes Benz vorstellen.

Information tut not. Der gleiche Journalist hat sich darum schon große Verdienste erworben: als einer der ersten ist er vor Ort gewesen und hat darüber berichtet. In Georgien erinnert man sich gerne an seinen Besuch. Geschäftlich blieb er allerdings weitgehend ohne Folgen. Da in Deutschland so gut wie keine georgischen Weine distribuiert sind, wird nicht darüber berichtet. Und weil nicht darüber berichtet wird, beschäftigt sich niemand im Handel mit den Weinen.

Nachdem Russland vor drei Jahren ein Embargo verhängte, fielen 80% des Marktes weg.  Die Georgier selber setzen auf die verbliebenen traditionellen Märkte: Ukraine, die baltischen Staaten und Kasachstan. Für den europäischen Markt sehen sie sich noch nicht gerüstet: bei den niedrigen Preisen zum Beispiel in Deutschland meinen sie, nicht mithalten zu können. Trotz extrem niedriger Löhne ist Georgien kein Billig-Land für Wein: das Material muß teuer importiert werden. So kommen Flaschen zum Beispiel aus Bulgarien oder Rumänien über das Schwarze Meer, da es in Georgien keine Glashütte gibt. Die Transportkosten liegen bei 6.000 Euro pro LKW.  Ebenso müssen die Weine auf dem Land- und Seeweg über die Türkei und das Mittelmeer versandt werden. Bei Kleinmengen entstehen dadurch hohe Kosten.  Dazu kommt, daß Georgien zwar Mitglied im Europarat ist, die Weine aber als Herkünfte aus “Drittland” behandelt werden und mit Zoll belegt sind.

Eine funktionierende Gemeinschaftswerbung gibt es nicht. Die Stände bei der Prowein in den letzten Jahren wurden zum Teil durch Entwicklungshilfe-Organisationen (PPT download) zur Verfügung gestellt.

Welche Möglichkeiten hat georgischer Wein bei uns? Einzelne Betriebe sind zur Zeit dabei, Parker-Punkte, Medaillen und Auszeichnungen zu sammeln. Das gilt vielen als Nachweis internationalen Niveaus. Moderne Weine und Tradition müssen miteinander verknüpft und mediengerecht aufgearbeitet werden. Es werden neue Amphoren(Kvevri)-Keller angelegt. Spezialcuvees ein oder zwei Monate darin ausgebaut und mit Barrique verfeinert.

Die werden gemacht: die guten Betriebe sind nach ISO und IFS zertifiziert, es wird mit Öko-Anbau experimentiert und man macht sich über Nachhaltigkeits-Konzepte Gedanken. Fachkräfte werden zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Hochschule Heilbronn ausgebildet.

In der Kommunikation sind die einzelnen Betriebe gefordert: neben dem Aufbau der Distribution wären klassische und Internet-PR wichtig. Eine gemeinschaftliche Anstrengung mehrer großer Betriebe könnte auch mit einem kleinen Etat viel bewegen. In der Tat haben die Georgier recht, wenn sie sagen, niemand habe auf Georgien gewartet. Doch wenn sie selbst nicht aktiv werden, bleiben Saperavi, Rkatsiteli und Mtsvane auch weiterhin bei uns unbekannt.

Quelle: Weinakademie Berlin

Georgische Winzer suchen neue Märkte

12. März 2010

wein_nach_europaEinen Platz unter der Sonne suchen auch die georgischen Winzer. Der einzige Ausweg sind die Märkte Europas und der USA. Wie erfolgreich das Land den Weinexport durchführt, untersuchte Marika Dschologua.

Die georgischen Winzer und Alkoholproduzenten mussten sehr hohe Verluste bezüglich des russischen Embargos hinnehmen. Dabei verlor Georgien 80% des Exportmarktes. Wir erinnern, dass 2006 der Einfuhr und Vertrieb georgische Produkte in Russland verboten wurden.

„Die ersten Jahre war es wirklich schwer einen Ersatz-Markt in der Größe zu finden. Jedoch heute haben wir die Möglichkeit auf den Europäischen Märkten und in den USA unsere Produkte zu vertreiben. Dazu arbeiten wir mit den früheren Abnehmern – Ukraine, Weißrussland, Kasachstan zusammen“, – teilte die Vertreterin des Ministeriums der wirtschaftlichen Entwicklung Georgiens Marina Matscharischwili.

Doch einige Weinproduzenten sind da anderer Meinung. Ihren Worten nach, unter den Bedingungen solch harten Konkurrenz, ist es sehr kompliziert einen Platz unter der Sonne zu erobern.

„Wir verfügen nicht über erforderlichen Kenntnisse für die Vermarktungspolitik“ – sagt der Winzer Bacho Hezuriani.

Aber es gibt auch erfreuliche Fakten. Laut der Meinungen der Winzer, existieren  in Georgien  Terroir  für die Produktion der Weine des hohen Niveaus. Es sind die Böden die es möglich machen qualitative Weintrauben zu züchten. Man muss nur die richtige Vermarktungspolitik entwickeln.

„Hätte der sowjetische Konsument solch eine große Auswahl gehabt wie heutzutage, dann wäre der georgische Wein nicht so beliebt“ – sagt Bacho Chezuriani.

Die Meinungen über die Exportländer für die georgischen Weinprodukte gehen weit auseinander. Aber das die Georgier mehr eigene Weine bevorzugen, da sind sich die Winzer einig. Da eine Flasche des guten Getränks im Durchschnitt bei 15 Euro liegt, kann sich bei weitem nicht Jeder leisten.

Liveshoppen auf Phiala.de

31. Januar 2010

liveshoppingJede Woche eine Sorte…

Auf Phiala.de gibt’s wieder Neuigkeiten! Dein Shop für georgische Weine bietet dir nun jede Woche einen Wein zum Sonderpreis an. Verpasst also nicht die Chance euren Lieblingswein zum Sonderpreis zu ergattern und schaut regelmäßig im Shop vorbei.